Herzlich willkommen auf den Seiten des DBV Regionalverbandes Altmark - Wendland e. V.
 

Der Regionalverband setzt sich für eine Verbesserung des Bahnangebotes ein; u.a. zur Entlastung der Straßen und zur Daseinsfürsorge für Menschen und Wirtschaft in der hiesigen Region. Sei es die Reaktivierung von Bahnstrecken, die Schaffung von zusätzlichen Verladestationen für den Güterbereich statt Schließungen, eine Optimierung der Verzahnung von Bus- und Bahnverbindungen, die Beibehaltung bzw. Ausweitung der Anzahl von Haltepunkten oder die Organisation von Sonderfahrten und Draisinenveranstaltungen. Ferner bemüht sich der Verein um ein Minderung der Wettbewerbsbenachteiligungen hinsichtlich der viel höheren Trassenentgalte der Schiene gegenüber den Mautgebühren auf der Straße oder auch der Stationsentgelte für Zughalte.
Sie sind eingeladen uns und die umweltfreundlichere Bahn zu unterstützen, ob als Mitglied oder aber als Förderer; jeder Beitrag ist willkommen.
 
! Für unsere Webseite suchen wir historische Bahnphotos wie auch alte Fahrkarten !

 
Bahnhofsfest Stapen-Hohentramm 2012

Bahnhofsfest Bahnstation Stapen-Hohentramm 2012
 
 
2./16./30.9., jeweilig 10.00 Uhr: Arbeitseinsätze in Arendsee (Treffpunkt Bahnübergang Bahnhofstr. Arendsee; bitte Werkzeug zum Freikratzen von Bahnschwellen mitbringen)       -       Fernsehmitschnitt von "SACHSEN-ANHALT HEUTE" der Drehaufnahmen des MDR auf der Arendseebahn       -       Kläden und Steinfeld (Amerikalinie) auf der Kippe       -       17. Sept., Draisinentag im Bahnhof Arendsee       -       Weißbuch 2011 EU-Kommission: 30% Straßengüterfernverkehr bis 2030 auf Schiene und Wasser verlagern, 50% bis 2050 (mehr unter "Informationen")  
 
 
Spendenaufruf "Schienenbus für Altmark - Wendland"
 
Spendenzusagen: 724 €
Eingegangene Spenden: 416,95 €
 
Berlin (20 €) :   xxx 20 €
 
Altkreis Isenhagen (200 €) :   Brome 200 €
 
Altkreis Lüchow (10 €) :   Trebel 10 €
 
Altkreis Salzwedel (10 €) :   Diesdorf 7 €   Höddelsen 2 €   Mechau 1 €
 
Altkreis Seehausen (150 €) :   Arendsee 50 €   Großholzhausen 100 €
 
Unbekannt: 26,95 €
 
 

Dem RV Altmark-Wendland ist ein älterer Schienenbus für 20000 € zum Kauf angeboten worden. Die Fristen (der TÜV) des Fahrzeuges sind abgelaufen, ansonsten ist es aber in einem technisch recht passablen Zustand. Eine Aufarbeitung nebst Wiederzulassung würde ca. 20000 - 30000 € kosten. Der Kaufpreis könnte in 4 Raten á 5000,- über einen Zeitraum von 18 Monaten beglichen werden. Alles in allem ein immer noch günstiges Angebot, daß der Verein allerdings nicht allein stemmen kann.
Für den langfristigen Erhalt der Nebenstrecken in der Altmark und dem Wendland wäre ein eigener Schienenbus immens wichtig. Sonderfahrten mit geliehenen Triebwagen sind aufgrund der Leihgebühren sowie der Trassenentgelte, um sie überhaupt erst einmal in die Region zu bekommen, kaum kostendeckend zu bestreiten. Zudem könnten mit dem Schienenbus in kleinerem Umfang Gütertransporte durchgeführt werden, was die Einnahmen über die Trassenentgelte für die Streckenbetreiberin steigern würde. Auch wäre man dann nicht mehr von Zugbestellungen durch das Land abhängig, die oftmals nach wenigen Jahren wieder eingestellt werden.
Ohne ein ausreichendes Fahraufkommen kann die Deutsche Regionaleisenbahn als Pächterin bzw. Besitzerin der Bahnstrecken diese langfristig nicht mehr vorhalten, insbesondere seit Herbst 2016 wegen der von der Bundesregierung beschlossenen höheren Anforderungen hinsichtlich des Zustandes von nicht stillgelegten Schienenwegen und damit verbundenen Zusatzkosten.
Für möchten alle bitten, mit einem Beitrag, einer Bürgschaft oder einer Spendenzusage den Kauf dieses Schienenbusses möglich zu machen. Bitte verlassen Sie sich nicht auf den Nachbarn, reichen Sie unser Gesuch weiter; es kommt bei diesem Kraftakt auf jeden an. Auch kleine Beträge helfen.
 
Bankverbindung:
Sparkasse Altmark West
BIC: NOLADE21SAW
IBAN: DE58 8105 5555 0200 0057 82
Kennwort: Schienenbus Altmark-Wendland
 
 


 
Wahl-TÜV Bundestagswahl 2017
Wahlkreis 66 Altmark

Sehr geehrte Frau xxx/ Sehr geehrter Herr xxx,
 
der Regionalverband Altmark-Wendland e.V. des Deutschen Bahnkunden-Verbandes möchte auch zu der anstehenden Bundestagswahl einen Wahl-TÜV durchführen. Um den Bahninteressierten ihre Wahlentscheidung ggf. etwas zu erleichtern, möchten wir Sie bitten, die nachfolgenden Fragen zu beantworten:

  • a) Würden Sie sich bei Ihrer Wahl für einen Lückenschluß der Bahnstrecke von Oebisfelde - Salzwedel - Lüchow einsetzten ?
     
  • b) Würden Sie sich für eine Angleichung der Trassenentgelte der Schiene an die Mautgebühren der Straße einsetzten ? Die Eisenbahn ist durch die zigfach höheren Entgelte (z. B. 6,52 €/km auf der Strecke Geestgottberg - Klötze gegenüber 0 - 0,214 € nur bei LKW auf Autobahnen und einigen Bundesstraßen) einem immensen Wettbewerbsnachteil ausgesetzt.
     
  • c) Würden Sie sich für eine deutliche Erhöhung der Pro-Kopf-Investitionen in die Bahn einsetzten ? Deutschland liegt hierbei im westeuropäischen Vergleich weiterhin im Tabellenkeller.
     
  • d) Würden Sie sich für den Einbau eines Geschwindigkeitsbegrenzers bei LKW einsetzen ? Die meisten LKW-Fahrer sind auf Autobahnen mit 95km/h oder sogar mehr unterwegs. Demgegenüber halten sich Lokführer in der Regel sehr penibel an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten. Dieses zu hohe Tempo verursacht nicht nur mehr Unfälle und einen höheren Schadstoffausstoß, es bedeutet auch hier einen unlauteren Wettbewerbsvorteil.
     
  • e) Würden Sie eine Aufhebung der Steuervorteile des Dieselkraftstoffes befürworten ?  
  •  
      Kandidat/-in   Frage A   Frage B   Frage C   Frage D   Frage E
      Eckhard Gnodtke (CDU)
     
      Matthias Höhn (LINKE)
     
      Marina Kermer (SPD)
     
      Matthias Büttner (AfD)
     
      Mirko Wolff (GRÜNE)
     
    ja ja
      Dr. Marcus Faber (FDP)
     
      Elke Du Bois (FREIE WÄHLER)
     
      Ellen Renne (BÜRGERKANDIDATEN für Gemeinwohl und Volksentscheid)
      Gisela Schmidt (Zurück zu mehr Gesundheit)
     

     
     
      Bahnhofsfest in Stapen-Hohentramm

    6.6.2017: Zum letzten Mal veranstaltete das Ehepaar Klinzmann das Bahnhofsfest auf dem Gelände des einstigen Haltepunktes an der früheren Bahnstrecke von Kalbe über Badel, Winterfeld nach Beetzendorf. Bestes Wetter bescherte dem Veranstalter eine hervorragende Besucherzahl. Als Folge des guten Zuspruchs waren u. a. die angebotenen Bockwürste schon zeitig vertilgt, sodaß manch einer auf Kuchen auswich.

     

    Zeitungsbericht "Das war als Junge mein Spielplatz" der Volksstimme vom 8.8.2017

     

     
     
      Fernsehaufnahmen des MDR auf der Arendseebahn

    8.6.2017: Als einen vollen Erfolg erwiesen sich die Fernsehaufnahmen des MDR an der Alandbrücke auf der Arendseebahn bei Krüden. Trotz des an sich ungünstigen Drehtermins an einem Wochentag fanden sich ausreichend Mitstreiterinnen und Mitstreiter zum Arbeitseinsatz am Treffpunkt in Großholzhausen ein, unter ihnen eine Schulklasse aus Osterburg. Die Gemeinde Aland stellte einige Arbeiter zur Unterstützung nebst einem Traktor (von der Arbeitsfördergesellschaft Beetzendorf) mit Anhänger ab. Entfernt wurden die maroden Planken des Gehsteges auf der Brücke zwischen den Schienen und damit begonnen neue zu befestigen. Man räumte darunter auf, rückte dem Bewuchs an dieser Stelle, wie auch einige hundert Meter in Richtung Groß Holzhausen entfernt, zu Leibe.
    Die Fernsehmannschaft um Michael Wasian drehte zwischen 9.00 und 13.00 Uhr. Dabei wurden vom MDR in loser Folge immer wieder Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geführt. Als besonderer Bonbon kam aus Groß Garz kommend am Bahnhof in Krüden der Zweiwege-Unimog der Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn vorgefahren. Das Fahrzeug ist seit einigen Jahren im Besitz des Fördervereins Ostheide-Elbe-Bahn (Bahnstrecke Uelzen-Dannenberg) und derzeit an die Deutsche Regionaleisenbahn DRE verliehen. Vom dortigen Bahnübergang ging es mit Herrn Wasian, dem Tontechniker und einem Kameramann auf der Ladefläche zur Alandbrücke.
    Gesendet werden sollen die Aufnahmen am 15. August ab 19.00 Uhr bei SACHSEN-ANHALT HEUTE, Rubrik "Mitmachen statt meckern" (Länge ca. 4 Minuten).
     
    Zeitungsbericht "Nebenbahn ist keine Nebensache" der Netzseite der Volksstimme vom 9.6.2017, Lokalteil Osterburg
     


     
    Unimog Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn mit MDR-Team.

     
    Bahnübergang vor der Brücke

     
    Alandbrücke

     
    Mitgliederversammlung Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn
     

    20.5.2017: Einen neuen Vorstand wählten die Mitglieder des Fördervereins Ostheide-Elbe-Bahn e. V. auf ihrer Versammlung am 19. Mai im Gasthaus "Zur Deutschen Eiche" in Zernien. Der bisherige Vorsitzende Hans-Joachim Conrad aus Molzen sowie die Beisitzer Walter Meyer (Jelmstorf) und Heinz Wedhorn (Schmarsau) kandidierten nicht mehr. Hans-Christian Friedrichs (Reppenstedt) hatte seinen Posten als Kassenwart schon früher zur Verfügung gestellt.
    Der jetzt amtierende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
     
    1. Vorsitzender: Michael Zuther (Dannenberg)
    2. Vors.: Roger Behn (Höddelsen / wie bisher)
    Kassenwart: Rolf Schulze (Trebel)
    Beisitzer: Heinz Schulz (Zernien) und Fred Thurm (Bennin)
     
    Trotz der Rückschläge der vergangenen Jahre mit den Entwidmungen der Streckenteile im Bereich Oetzen/Weste/Stoetze wollen die Mitglieder versuchen das Beste aus dem verbliebenen Rest zu machen. Für die nähere Zukunft soll die Bahnlinie zwischen Prisser und Zernien für einen Draisinenverkehr durchgängig fit gemacht werden. Darüber hinaus laufen diesbezügliche Gespräche mit den Gemeinden Weste und Stoetze mit dem gleichen Ansinnen. Die Demontage der Gleise soll dort auf ein Minimum begrenzt werden. Langfristig plant der Verein den Abschnitt im Wendland für Personen- wie auch Güterzugfahrten herzurichten.
    Hinsichtlich der die Strecke bei Oetzen kreuzenden, geplanten Autobahn 39 scheinen sich die seit der Entwidmung bestehenden Befürchtungen einer Streichung der Autobahnbrücke in den neueren Bauplanungen zu bewahrheiten. Damit wäre eine eventuelle Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke auf ihrer ganzen Länge äußerst unwahrscheinlich. In diesem Zusammenhang bemängelte Zerniens Bürgermeister Schulz die seiner Auffassung nach Kurzsichtigkeit der Gemeinde Oetzen, die die Chance eines Güterkreuzes damit verspiele.  
     


     
    Presseerklärung 30.4.17: Hoffnung für die Arendseebahn ?
     
     

     
    Arendseebahn: Informationstreffen in Groß Garz
     

    26.3.2017: Nachdem die Freischneideaktionen eine recht gute Resonanz erfuhren, hatte der DBV Altmark-Wendland zu einem Treffen am 24. März ins Gasthaus Schulz in Groß Garz geladen. Ziel des Abends war die Interessierten mit Hintergrundinformationen zu versorgen, Möglichkeiten für die Bildung einer "AktivisteNinnengruppe" zur besseren Bewältigung der kommenden Aufgaben zu besprechen sowie einen Blick in die nahe Zukunft zu tätigen.


    Zeitungsbericht "So viel Arbeit und so wenig Zeit" der Netzseite der Volksstimme vom 6.4.2017, Lokalteil Osterburg
     
     

     
    Freischneideeinsätze auf der Arendseebahn
     

    Ein Kilometer Strecke konnten durch rund 40 verschiedene Helferinnen und Helfer bei Freischneideaktionen am 11. und 18. Februar 2017 auf der Arendseebahn in Groß Garz vom Bewuchs befreit werden. Aufgrund der guten Resonanz soll nun versucht werden, einen Freundeskreis / eine Interessegemeinschaft speziell für diese Bahnlinie zu deren Förderung ins Leben zu rufen.


    Arendseebahn: Wieder ein Stück geschafft
     
    Zeitungsbericht "Wieder ein Stück geschafft" des Generalanzeigers vom 22.2.2017, Ausgabe Altmark-Ost (Stendal)
     
    Webseitenbericht "Auf Draisinen Bahnluft schnuppern" der Volksstimme für den Bereich Osterburg vom 13.2.2017
     
     

     
     
    Landesgrüne Sachsen-Anhalt testen Draisinen auf der Arendseebahn
     
    Landesgrüne Sachsen-Anhalt testen Draisinen auf der Arendseebahn
     
    Bericht der Salzwedeler Volksstimme vom 11.7.2016 (Bild: Bahnhof Mechau)

     
     

     
     
    Wird die Ostheide-Elbe-Bahn zerschlagen ?
     
    Acht Hektar für Oetzens Zukunft
     
    Zeitungsbericht der Allgemeinen Zeitung vom 27.5.16 über den geplanten Kauf der Bahnstrecke im Bereich der Gemeinde Oetzen

     
     

     
    Draisinenfest am 5.6.16 in Lüchow
     

     
    Motordraisine der Kalibahn aus Wathlingen; im Schlepptau eine Handhebeldraisine als "Personenwaggon".

     
    Draisinenparade im Bahnhof Lüchow. Insgesamt standen ein Dutzend Draisinen zur Auswahl.

     
    Endstation Jeetzelbrücke bei Plate
     

     
     
    Die Deutsche Bahn plant 215 Güterverladestellen zu schließen !!!
     

    Hier geht es zur Streichliste (Stand 19.5.2016)

     
     

     
    LKW mit Tempo 100 durchs Dorf
     

     
    Allgemeine Zeitung der Lün. Heide vom 6.5.2016
    Warum wird hier und anderswo weggesehen und damit Menschenleben aufs Spiel gesetzt ? Wann kommt der Geschwindigkeitsbegrenzer für LKW ?
     
     
     

     
    Kiekemarkt am 1.Mai 2016 in Trebel
     

     
    Solartriebwagen ST1 (ELSE) zwischen Bäckerstraße und Johann-Georg-Stein-Weg
     
     

     
    Wahl-TÜV 2016

    Die unten aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt sind von uns angeschrieben worden, ob sie bereit wären, sich auf unserer "Unterstützerseite", die mit dem nachfolgenden Text eingeleitet wird, eintragen zu lassen:
     

    "Auf dieser Seite finden Sie Unterstützer aus Politik und Wirtschaft, die sich für eine Verbesserung des Bahnangebotes in der hiesigen Region, für eine Reaktivierung der unten aufgeführten Bahnstrecken [näheres unter "Unterstützer"] einsetzen wollen. Um eine gewisse Glaubwürdigkeit der Forderung zu gewährleisten, müssen seitens der Parteien, Politikerinnen und Politikern folgende Kriterien erfüllt sein, um in diesen Katalog aufgenommen zu werden:
     

  • a) Setzt sich für eine deutliche Erhöhung der staatlichen Pro-Kopf-Investitionen in die Bahn ein (Deutschland liegt hier im westlichen Europa ganz weit unten in der Tabelle).
  • b) Setzt sich für eine Beendigung der Wertbewerbsbenachteiligungen der Schiene gegenüber der Straße ein (z. B. Angleichung der Mautgebühren an die Trassenentgelte)."
     
  •  
      Kandidat/-in   Frage A   Frage B
      Jürgen Barth (SPD) [WK 2] keine Antwort keine Antwort
      Ralf Bergmann (SPD) [WK 3] keine Antwort keine Antwort
      Ralf Berlin (FDP) [WK 4] keine Antwort keine Antwort
      Mario Blasche (DIE LINKE) [WK 4] keine Antwort keine Antwort
      Carsten Borchert (CDU) [WK 1] keine Antwort keine Antwort
      Sabine Danicke (parteilos) [WK 1] keine Antwort keine Antwort
      David Elsholz (B´90/Grüne) [WK 3] keine Antwort keine Antwort
      Christian Franke (B´90/Grüne) [WK 1] ja ja
      Dorothea Frederking (B´90/Grüne) [WK 4] keine Antwort keine Antwort
      Kay Grahmann (DIE LINKE) [WK 2] keine Antwort keine Antwort
      Hardy Peter Güssau (CDU) [WK 4] ja nein
      Uwe Harms (CDU) [WK 2] keine Antwort keine Antwort
      Andreas Höppner (DIE LINKE) [WK 1] keine Antwort keine Antwort
      Juliane Kleemann (SPD) [WK 4] Frage nicht beantwortet Frage nicht beantwortet
      Klaus Liebsch (FDP) [WK 3] keine Antwort keine Antwort
      Chris Schulenburg (CDU) [WK 3] ja nein
      Jenny Schulz (DIE LINKE) [WK 3] keine Antwort keine Antwort
      Jana Schweizer (SPD) [WK 1] keine Antwort keine Antwort
      Norbert Ungar (FDP) [WK 2] ja ja
      Mirko Wolff (parteilos für B´90/Grüne) [WK 2] ja ja
      Wahlkreis 01: Stadt Arendsee (Altmark), Beetzendorf, Dähre, Flecken Diesdorf, Jübar, Kuhfelde, Rohrberg, Hansestadt Salzwedel, Wallstawe
      Wahlkreis 02: Flecken Apenburg-Winterfeld, Hansestadt Gardelegen, Stadt Kalbe (Milde), Stadt Klötze
      Wahlkreis 03: Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, Stadt Arneburg, Eichstedt (Altmark), Goldbeck, Hassel, Hansestadt Havelberg, Hohenberg-Krusemark, Iden, Kamern, Klietz, Hansestadt Osterburg (Altmark), Rochau, Stadt Sandau (Elbe), Schollene, Schönhausen (Elbe), Hansestadt Seehausen (Altmark), Hansestadt Werben (Elbe), Wust-Fischbeck, Zehrental
      Wahlkreis 04: Stadt Bismark (Altmark), Hansestadt Stendal
     

     

     
    Nach der Landtagswahl droht der große Kahlschlag bei den Altmärker Bahnstrecken
     
    Bahnkundenverband fordert neue Verkehrspolitik in Sachsen-Anhalt
     
    18.2.2016 „Regionalisierungsmittel“ sind die Bundesmittel, die der Bund den Bundesländern für die Durchführung des regionalen Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) zur Verfügung stellt. Diese sollen bis 2030 in den ostdeutschen Bundesländern um 3,5 Mrd. € gekürzt werden. Auch Sachsen-Anhalt wird von den Kürzungen betroffen sein.
    Grundlage der Berechnung der Bundesmittel sind die bestellten Bahnkilometer der Länder in den letzten Jahren. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren jedoch zweistellige Millionenbeträge zweckentfremdet und für den Schulbusverkehr eingesetzt, der eigentlich durch Landesmittel finanziert werden soll, so der Deutsche Bahnkundenverband Altmark-Wendland (DBV). Ein weiteres Problem seien die 2012 abgeschlossenen Verkehrsverträge des Landes mit der Deutschen Bahn AG. Im Vergleich zu anderen Bundesländern zahlt das Land an die DB deutlich mehr pro Bahnkilometer. Neben der Zweckentfremdung wurde das Bahnangebot in den vergangenen Jahren durch Stillegungen oder Kürzungen bei den Bahnstrecken deutlich reduziert und für andere Zwecke verwendet, so dass die zukünftigen Bundesmittel stärker als geplant reduziert werden.
    Der DBV Altmark-Wendland befürchtet nach der Landtagswahl weitere Kürzungen auch auf den regionalen Bahnstrecken. So prüfte das Land bereits 2014 eine Streichung der Regionalbahn zwischen Salzwedel und Stendal, was zur Schließung einiger Haltepunkte führen würde. Nur bis Ende 2016 ist der Regionalverkehr gesichert, so der DBV. Der Regionalexpress nach Magdeburg kann aufgrund der Fahrplanzwänge nicht an allen Haltepunkten zusätzlich halten. Auch um den Erhalt der Regionalbahn Stendal - Tangermünde wird seit Jahren gerungen und nur noch bis Ende 2016 der Bahnverkehr bestellt.
    Der DBV befürchtet nach der Landtagswahl im März den großen Kahlschlag im Bahnangebot. „Dann kommt die Katze aus dem Sack“, so die Vorstandsmitglieder Roger Behn und Rolf Schulze. „Die Regionalbahnen zwischen Salzwedel und Stendal und zwischen Stendal und Tangermünde droht dann das endgültige Aus“. Statt die Regionalisierungsmittel effektiv für den regionalen Bahnverkehr einzusetzen, betreibe die Landesregierung eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik durch Streichungen und Zweckentfremdung der Bahnmittel.
    Der Bahnkundenverband erwartet von der neuen Landesregierung eine neue Verkehrspolitik für den Bahn- und Busverkehr. Der ländliche Raum müsse neue Perspektiven bekommen anstatt Stück für Stück die vorhandene Infrastruktur zu zerstören. Daher müssen auch Bahnstrecken reaktiviert werden, wenn dadurch ganze Regionen davon profitieren würden. Als Beispiel nennt der Bahnkundenverband eine Wiederbelebung der Bahnstrecke Salzwedel – Klötze – Oebisfelde mit Weiterführung nach Wolfsburg. Während in Wolfsburg bis 2020 mehr als 6000 Wohneinheiten geschaffen werden sollen, gibt es in der Altmark einen deutlichen Bevölkerungsrückgang und leer stehenden Wohnraum. Mit einer attraktiven Bahnverbindung nach Wolfsburg würde das Land für die gesamte Region eine Zukunftsperspektive schaffen.
    Auf Nebenstrecken wie nach Tangermünde könnte das Bahnangebot in den Nebenzeiten reduziert, aber das Grundangebot zu den Hauptzeiten erhalten bleiben. Abschließend fordert der DBV von den altmärkischen Landtagskandidaten ein klares Bekenntnis zum Erhalt und Ausbau des Bahnnetzes. „ Dies sind die Politiker den Menschen vor Ort schuldig, wenn sie die Interessen der Altmark im Landtag vertreten wollen“, verdeutlichen Roger Behn und Rolf Schulze.

     

     

     
    Bahnkundenverband will Runden Tisch für Bahnhof Beetzendorf und Bahnstrecke/ Keine Zuschüsse für DRE
     
    4.2.2016 Der Deutsche Bahnkundenverband (DBV) Altmark-Wendland will einen gemeinsamen Runden Tisch für die Entwicklung des Bahnhofes Beetzendorf und der Bahnstrecke Salzwedel – Klötze einrichten.
    Dabei sollen auch einige Missverständnisse insbesondere vom Beetzendorfer Bürgermeister Lothar Köppe ausgeräumt werden. Dieser hatte vor wenigen Wochen erklärt, dass die Sonderfahrten im Dezember lediglich der Gewährung von Zuschüssen für das Infrastrukturunternehmen Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) diene. „Dies ist eindeutig nicht der Fall“, betont Roger Behn vom DBV-Vorstand. Aufgrund der hohen Überführungskosten und Trassenpreisen wurden trotz hoher Fahrgastzahlen bei den Fahrten der letzten beiden Jahren ein Verlust von insgesamt 3000 € eingefahren. Der DRE-Geschäftsführer Gerhard Curth hatte mit einer Privatspende von 1000 € den DBV unterstützt und die restliche Summe wurde von Vorstandsmitgliedern vorgeschossen.
    Das Infrastrukturunternehmen DRE war aus dem Bahnkundenverband vor zwanzig Jahren hervorgegangen, um möglichst viele von der Stillegung bedrohte Bahnstrecken zu erhalten. Das Unternehmen beschäftigt zwei Mitarbeiter aus dem Altmarkkreis, die sich um die Strecken im nördlichen Sachsen-Anhalt und dem Wendland kümmern. Würde die Bundesregierung zusammen mit den Ländern den Schienenverkehr nicht ständig chronisch unterfinanzieren, könnte sich die DRE und andere Eisenbahninfrastrukturunternehmen zusätzliche Angestellte zur Streckenpflege leisten.
    Die verfehlte Verkehrspolitik zeigt sich auch in der Benachteiligung der Bahn gegenüber Fernbussen und LKW, die keine bzw. nur ungenügende Straßenmaut zahlen. So wurde die von der Bundesregierung geplante Ausdehnung der LKW-Maut auf alle Bundesstraßen von ihr nahezu bis zur Unkenntlichkeit verwässert. Aber auch in der Altmark fahren hunderte Lastwagen zur Fa. Glunz oder Jackon und belasten die Straßen und deren Anwohner und produzieren damit Kosten für Landkreis und Gemeinden.
    Der Bahnkundenverband erwartet von Bürgermeister Köppe und den Bundes-und Landtagsabgeordneten der Altmark mehr Einsatz für die Bahnstrecke Salzwedel – Oebisfelde. Mit einer Reaktivierung der Bahn könnte die gesamte Region besser angebunden und als Wohnstandort attraktiver werden.
    Als ersten Schritt soll nun ein Runder Tisch mit Gemeinde, Politik, Anwohnern und Unterstützern für Bahnhof und Bahn eingerichtet werden, um erste Maßnahmen wie der Verschönerung des Bahnhofsumfeldes und Aktivitäten auf der Bahnstrecke einzuleiten. „Der Bahnkundenverband erwartet eine konstruktive Mitarbeit von Bürgermeister Köppe“, erklärt DBV-Vorstandsmitglied Roger Behn abschließend.

     

     
    Zeitungsbericht: Bahnstrecke Lüchow - Salzwedel "Existenzieller Lückenschluss" (23.1.16)
     

     
    Baumkuchen-Express von Salzwedel nach Klötze
     

     
    Einfahrt des Direktzuges von Stendal nach Klötze in den Salzwedeler Hauptbahnhof

     
    Bahnhof Klötze

     
    Endstation Kuhfelde

     
    Auch im Jahr 2015 konnte der Regionalverband Altmark-Wendland des Deutschen Bahnkunden-Verbandes wieder einen Triebwagen der ODEG auf die Gleise stellen. Als Besonderheit wurden am 13. Dezember Personenzugläufe angeboten, die es so in der Geschichte der Bahnstrecke nur selten bis überhaupt nicht gegeben haben dürfte. Zum einen konnte man am Morgen von Stendal ohne umzusteigen über Salzwedel nach Klötze fahren, am Abend ebenso wieder zurück, zum anderen gab es eine Kurzverbindung von Salzwedel-Altstadt mit der Endstation Kuhfelde.
    Durch heftige Sturmböen eingeleitet, beruhigte sich das Wetter, klarte auf, was einige der rund 510 Fahrgäste, darunter knapp 100 Kinder, dazu nutzten, um einen Spaziergang durch Dambeck oder Kuhfelde zu machen.
    Trotz der guten Fahrgastzahlen waren die Fahrten, u. a. auch wegen der Überführungskosten inkl. Trassenentgelte, nicht kostendeckend. Auf die Dauer kann der Verein diese Defizite nicht alleine schultern. Um die Sonderfahrten auch in der Zukunft durchführen zu können, wäre es schön, wenn es einen Förderkreis von Personen oder Firmen gäbe, die uns mit einem jährlichen Jahresbetrag unterstützen würden. 800 Förderer a´ 5,- Euro jährlich, und die Sonderzüge sind für die nächsten Jahre gesichert.

     
    Zeitungsbericht: Die Bahn kommt; Volksstimme vom 13.12.15
     

     
    Draisinenfest am 25. Okt. 2015 in Klötze
     

     
    Zeitungsbericht: Mit Muskelkraft über die Schiene; Volksstimme vom 26.10.15
     
     

     
     

    Generalanzeiger Altmark-West vom 22.7.15, Seite 2
     
     

     
    Nach 12 Jahren wieder ein Zug von Salzwedel nach Klötze !
     

    Vorbericht Generalanzeiger Altmark-West S. 1

    Vorbericht Generalanzeiger Altmark-West S. 2

    Nachbericht Salzwedeler Volsstimme
     
     

     

    Sehenswerte Reportagen:
     
    3sat Makro: Die Stau-Republik (Wie die Bahn ausgebremst wird) - 3sat vom 31.3.2017, 20.15 Uhr
     
    BR: DokThema - Verstopfte Straßen, leere Gleise – Ärgernis Güterverkehr BR vom 25.1.2017, 22.00 Uhr
     
    [betrifft]: - Falsches Signal - Wie die Bahn beim Gütertransport versagt, SWR vom 18.5.2016, 20.15 Uhr
     
    Gotthard und der Güterverkehr, 3sat vom 1.6.2016, 18.30 Uhr

     
     
    © DBV Regionalverband Altmark-Wendland
     
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